Weinbau hat bei den Manderschieds eine jahrzehntelange Tradition. Großvater Wilhelm und Vater Wilfried bauten den Betrieb in engagierter Arbeit auf. 2002 folgte Sohn Martin seiner Passion und tauschte seinen Arbeitsplatz in der Industrie endgültig mit der Aufgabe, qualitativ hochwertige Weine im Familienbetrieb hervorzubringen. Nach dem Besuch der Weinbauschule und der Fachschule in Neustadt/SÜW, sowie der praktischen Ausbildung in einem renommierten Weingut, übernahm der Junior die Verantwortung und brachte neue Ideen in das Weingut Manderschied ein.
Die bewirtschaftete Rebfläche mit einer Ausdehnung von 16 Hektar auf den Gemarkungen Kapellen-Drusweiler und Bad Bergzabern ist zu 65% mit Weißwein- und zu 35% mit Rotweinreben bepflanzt.
Einst erzeugte man ausschließlich Fassweine, die man an Großkellereien und andere Weingüter verkaufte. Die ersten Flaschenweine wurden mit dem Jahrgang 2002 abgefüllt und sorgten auf Anhieb für Aufmerksamkeit.
Inzwischen sind viele der Weine mit regionalen und überregionalen Auszeichnungen bedacht und in bekannte Weinführer aufgenommen worden.
(Eichelmann, Jancis Robinson, Wein-Plus.de)
Im September 2008 begann Martin Manderschied mit der Umstellung des Betriebes auf biologischen Weinbau.
Aber lassen wir Martin Manderschied selbst zu Wort kommen:
Man kann lange über Wein reden. Oder ihn einfach trinken.Wir sagen, er sollte einfach schmecken und man sollte ihn mit Freude trinken.Mit jedem Jahrgang stellen wir uns der Herausforderung, die uns der Weinstock vorgibt, auf´s Neue. Denn die Qualität des Weines entsteht nun mal im Weinberg. Allerdings nicht von alleine.
Es muss natürlich viel Handarbeit geleistet werden. Das ganze Jahr über werden die Reben von uns sorgfältig betreut, bis schließlich im Herbst die Trauben in unseren Keller einziehen und die Arbeit vollendet wird.
Nicht alles liegt in unseren Händen. Es ist auch das Zusammenspiel der Rebstöcke, des Bodens und der Witterungsbedingungen, das maßgeblich den Ertrag, die Qualität und den Charakter des Weines bestimmt.
Die aus unserer Arbeit gewachsene enge Verbindung zur Natur führte uns zu der Überzeugung, den Weg zu einer ökologischen Bewirtschaftung unserer Rebflächen zu beschreiten. Und so werden seit September 2008 bei uns nur noch Maßnahmen durchgeführt, die im Einklang mit dem Biologischen Weinbau stehen