Die Domaine de l´Évéché im Dörfchen Saint-Denis-de-Vaux hat
eine Historie aufzuweisen, die seinesgleichen sucht.
Im 17. Jahrhundert standen die heutigen Weinberge von l´Évéché
im Besitz der Kirche, genauer gesagt des Klosters „De Gran Seve“. Der damalige
Abt, Gabriel de Roquette, überschrieb die Weinberge im Jahre 1629 als Lehen an
die Weinbauern Philibert Chaumont und Jean-Philibert mit der Auflage, die Reben
bestens zu pflegen und gute Weine zu erzeugen.
Als Gegenleistung lieferten sie jedes Jahr 40 Fässer Wein je
228 Liter bester Qualität an den Lehnsherrn, der diese persönlich im Weinkeller
aussuchte.
Im Jahre 1936 kaufte ein Obstbauer namens Jean Baudot die
Weinberge, riss die Reben aus und pflanzte Apfel- und Birnbäume. Fast ein
halbes Jahrhundert später, im Jahre 1985, drehte sich das Rad der Geschichte
zurück. Jean Baudot hatte keinen Nachfolger und verkaufte das Terrain von Évéché
an Henri Joussier, der gemeinsam mit seinem Sohn Vincent dort nun wieder auf 5
Hektaren die Pinot Noir Reben pflanzte, die heute im besten Ertragsalter stehen.
Rund 12 Hektar umfassen derzeit die Weinberge von Domaine de
l´Évéché.
Neben dem Pinot Noir sind mit dem Aligoté und dem Chardonnay
die weiteren klassischen Rebsorten des Burgund gepflanzt, dazu noch etwas Gamay
für den Bourgogne Passetoutgrain.
Heute steht das Weingut unter der Regie von Vincent
Joussier, der gemeinsam mit seiner Frau Sylvie die Tradition der Weinbauern des
16. Jahrhunderts lebt.
Jetzt werden auf der Domaine de l´Évéché wieder
klassische Burgunderweine höchster Qualität erzeugt, die sich mit Weinen der
Côtes de Beaune und der Côte de Nuits messen können - nur nicht im Preis! Regelmäßige,
positive Bewertungen im Guide Hachette des Vins sprechen für sich.
Weine des Burgund zu angemessenen Preisen - voilá, hier sind
sie zu haben!